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Mutterwunde: Wie du sie erkennst und versorgst – mit Tiefenpsychologin Elly

Überschreitet deine Mutter deine Grenzen? Als ich diese Frage in meiner Instagram-Story gestellt habe, haben 90 % mit Ja geantwortet. Diese Zahl hat mich geflasht – und sie zeigt, wie viele von uns eine Mutterwunde in sich tragen, oft ohne Worte dafür zu haben.

Für diese Folge habe ich mir die Tiefenpsychologin und Traumatherapeutin Elly von «Ellis Tagebuch» aufs feine Sofa geholt. Gemeinsam schauen wir hin: persönlich, fachlich und ohne Beschönigung.

 

Was ist eine Mutterwunde?

Eine Mutterwunde entsteht, wenn du in der Beziehung zu deiner Mutter (oder einer anderen zentralen Bezugsperson) verletzende Erfahrungen gemacht hast: emotionale Nichtverfügbarkeit, überschrittene Grenzen, ein kalter oder abwesender Blick, fehlende Koregulation. Elly spricht deshalb auch von einer Bezugspersonenwunde – denn nicht immer ist es die Mutter allein. Diese frühen Erfahrungen prägen dein Nervensystem, dein Bindungsverhalten und die Art, wie du heute Nähe erlebst.

 

Darüber sprechen wir in der Folge

  • Warum Trigger durch deine Kinder eine Einladung sind, hinzuschauen – und trotzdem wehtun dürfen
  • Koregulation: Warum du dein Kind nicht «unter Kontrolle» bringst, sondern in Beziehung gehst – und weshalb der Regulationsdruck raus darf
  • Transgenerationales Trauma: Was Epigenetik, Mäusestudien und die Forschung mit Holocaust-Überlebenden darüber zeigen, wie Stress über drei bis fünf Generationen weitergetragen werden kann
  • «Was sagt man?» – mein Keks-Moment aus der Bäckerei: Wie die Sätze unserer Mütter aus uns herausschiessen, bevor wir es merken
  • Fehlende starke Frauenbilder: Warum ich als Kind lieber ein Junge sein wollte – und was Pippi Langstrumpf mich über das Muttersein gelehrt hat
  • Hat jeder Mensch eine Mutterwunde? Ellys differenzierte, tiefenpsychologische Antwort
  • Nachbeelterung: Warum der erste Schritt oft ist, das erhoffte Happy End zu begraben und trauern zu dürfen – bevor du lernst, dich selbst zu versorgen
  • Grenzen: Warum du die Grenzen deiner Kinder erst wirklich achten kannst, wenn du deine eigenen kennst
  • Und die grosse Frage: Was macht eine gute Mutter aus?

 

Für wen ist diese Folge?

Für dich, wenn du feinfühlig bist, deine Familiendynamik besser verstehen willst oder als Mama merkst, dass deine Kinder Knöpfe in dir drücken, die älter sind als sie selbst. Und für dich, wenn du gerade beginnst zu ahnen, dass manche Sätze, die aus dir herausschiessen, gar nicht deine eigenen sind.

 

Links aus der Folge

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Ich bin Tanja.
46 Jahre alt, Mutter von drei Kindern,
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Ich begleite feinfühlige Menschen durch ihre inneren Übergänge, durch Schmerz und Wahrheit – dorthin, wo die Masken fallen und das Leben wieder echt wird.
In diesem Podcast geht es nicht um spirituelle Floskeln.
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Und darum, was passiert, wenn du aufhörst, dich selbst zu verlassen.

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