Es gibt diesen Moment auf Familienfeiern, den fast jeder kennt: Du sitzt am
Tisch, alles ist eigentlich normal – und plötzlich fühlst du dich wieder
wie zehn. Dein Körper reagiert, bevor dein Kopf versteht, was los ist.
In dieser Folge von „Das feine Sofa“ sitze ich mit der Tiefenpsychologin und Autorin Elisabeth Mesterkämper zusammen, und wir gehen genau dort hin, wo es unbequem wird: in die Muster, die wir in unseren Familien gelernt haben, lange bevor wir sie benennen konnten.
Wir sprechen darüber, wie Familiendynamik auf uns wirkt, warum Kinder sich lieber selbst die Schuld geben, als
die Wahrheit über ihre Eltern zu fühlen.
Warum „Tu doch mal normal“ ein Satz ist, der sich in ein ganzes Nervensystem einbrennen kann. Und wie es sich
anfühlt, wenn dieser Satz bei der eigenen Tochter einfach abprallt – weil man die Kette durchbrochen hat.
Es geht darum, wie unsere Erfahrungen aus der Kindheit uns prägen, um Anpassung, Kontrolle, den Loyalitätskonflikt, transgenerationales Trauma und um die vielleicht wichtigste Erkenntnis: dass alles, was uns triggert, einfach noch nicht integriert ist.
Hier lernst du Ellys Buch „Familien fire & andere Triggertage“ kennen.
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